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Troubleshooter leben davon, dass es Troublemaker gibt.
Unvergessen Harvey Keitel als Winston Wolf in Pulp Fiction.
Aber auch, wenn man nicht gerade jemanden umgelegt hat,
kann man von Problemlösern profitieren. Schließlich hakt es
immer irgendwo, oder?

AUTOINDEX

AUTOINDEX Automatische Indexierung anhand externer Daten
Für viele zu archivierende Dokumente liegen Ordnungskriterien und Suchbegriffe bereits in der EDV vor. DocuWare AUTOINDEX übernimmt die Daten und fügt sie dem Archiv als Indexbegriffe selbständig hinzu. Die manuelle Eingabe entfällt, die Ablage erfolgt automatisch.

Anwendungsbeispiel
Die Finanzbuchhaltung erfasst zu jeder Rechnung beim Buchen Absendername, Belegnummer, Datum und Summe. Anhand dieser Informationen sollen Mitarbeiter später den Beleg im Archiv wiederfinden.

Zunächst wird die Rechnung mit der Belegnummer als Indexbegriff im Archiv abgelegt. Dann wird als Matchcode eine Zeichenfolge definiert, die identisch im Datenbestand der Finanzbuchhaltung sowie im DocuWare-Archiv vorkommt. Mit dem Matchcode - in diesem Fall die Belegnummer - lassen sich die Datensätze einander zuordnen. AUTOINDEX ergänzt die Inhalte des externen Datensatzes automatisch als Indexinformationen in DocuWare.

weitere Informationen

Je nach Konfiguration arbeitet AUTOINDEX entweder automatisch die Datensätze des externen Datenbestandes ab und sucht im DocuWare-Archiv
anhand des Matchcodes die zugehörigen Dokumente oder AUTOINDEX arbeitet umgekehrt und sucht zu den Dokumenten im DocuWare-Archiv die zugehörigen externen Datensätze. Zudem gibt der Benutzer vor, ob alle externen Datensätze und Dokumente in DocuWare abgearbeitet werden sollen oder über Filter nur bestimmte Datensätze und Dokumente.

AUTOINDEX unterstützt als externe Datenquellen DocuWare-Archive, Datenbanktabellen, Datenbanksichten, SQL-Kommandos oder Dateien mit Trennzeichen oder festen Feldlängen. Ist die externe Datenquelle editierbar, das heißt im Read/Write-Modus geöffnet, lassen sich auch Felder der externen Datenquelle über AUTOINDEX füllen und ändern. Zum Beispiel kann in einem Status-Feld vermerkt werden, dass der Datensatz verarbeitet wurde.

Wie bereits dargestellt, muss der Anwender vor der Nutzung von AUTOINDEX die Dokumente mit dem Matchcode als Indexbegriff im Archiv abgelegt haben. Dies ist auf zwei Wegen möglich:

Manuelle Ablage: Der Anwender tippt den als Matchcode zu verwendenden Indexbegriff in die Ablagemaske ein. Das Dokument wird dazu angezeigt.

Automatische Ablage: Das Zusatzmodul DocuWare RECOGNITION liest den Matchcode mit OCR aus der Rechnung aus oder erkennt einen Barcode. Dieser wird zum Beispiel als fortlaufende Belegnummer mittel eines Etiketts aufgeklebt. DocuWare RECOGNITION bearbeitet dann alle gescannten Rechnungen in einem DocuWare-Briefkorb. Diese kann der Anwender anschließend in einem Zug ablegen. Alternativ übernimmt das Zusatzmodul DocuWare ACTIVE IMPORT nach dem Scannen die vollautomatische Verarbeitung jedes Dokuments und den Aufruf von RECOGNITION. Nach dem Auslesen von Text beziehungsweise Barcode wird die Rechnung dann automatisch indexiert und im vorgegebenen Archiv ablegt.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

AUTOINDEX lässt sich auch für die Indexergänzung rücklaufender Ablieferquittungen und Arbeitsberichte verwenden. Für diese Belege liegen die Indexbegriffe beim Druck bereits im System vor. Als Matchcode kann ein Barcode mit aufgedruckt werden. Nach dem Rücklauf der Dokumente archiviert AUTOINDEX diese dann vollautomatisch.

Sie können AUTOINDEX auch zur Indexergänzung oder -änderung innerhalb eines Archivs verwenden. Gesetzte Filter bestimmen dazu die zu bearbeitenden Dokumente. Das Archiv wird auch als externe Datenquelle angegeben und der neue Indexeintrag als fester Eintrag definiert. AUTOINDEX fügt den neuen Indexbegriff dann in ein leeres Feld ein oder überschreibt einen bestehenden Indexeintrag.

Konfiguration
AUTOINDEX wird als Workflow ausgeführt. Die Verwaltung erfolgt innerhalb der DocuWare-Administration. Beim Erstellen eines AUTOINDEX-Workflows durchlaufen Sie einen Assistenten und nehmen dabei alle Einstellungen vor. Im Nachhinein lassen sich einige dieser Werte in der DocuWare-Administration in der Tabelle der Einstellungen ändern. Exemplarisch sehen Sie nebenstehend einige Dialoge des Assistenten.

Matchcodedefinition
Bestimmen Sie, in welchem Indexfeld des DocuWare-Archivs und in welchem Feld der externen Datenquelle der Matchcode vorhanden sein soll. Der Matchcode ist der Wert, über den die zusammengehörigen Datensatzpaare (Datensatz aus dem Archiv und Datensatz aus der externen Datenquelle) gesucht werden. Der Eintrag, der als Matchcode verwendet wird, muss in beiden Datensätzen identisch sein. Außerdem sollte der Matchcode im DocuWare-Archiv und in der externen Datenquelle jeweils nur einmal vorkommen, damit Datensatz und DocuWare-Dokument einander eindeutig zugewiesen werden können. Zum Vereinfachen der Matchcode-Definition können Sie sich im unteren Teil des Fensters die ersten 50 Datensätze der externen Datenquelle anzeigen lassen.

Optionen
Hier legen Sie fest, wie AUTOINDEX verfahren soll, wenn der Matchcode nicht eindeutig ist. Es gibt die Möglichkeit, ausschließlich den ersten gefundenen Datensatz zu verarbeiten, nur einen Eintrag in die Log-Datei vorzunehmen oder alle gefundenen Datensätze zu verarbeiten. Im letzten Fall wird die Ergänzung der Indexeinträge anhand des ersten gefundenen Datensatzes vollzogen. Des Weiteren können Sie definieren, ob externe Datensätze gelöscht werden sollen, wenn die Indexergänzung der Dokumente in DocuWare erfolgreich ausgeführt worden ist (für den Fall, dass AUTOINDEX die Dokumente des DocuWare-Archivs abarbeitet und in der externen Datenquelle anhand des Matchcodes die zugehörigen Datensätze sucht). Wird kein zugehöriger Datensatz beziehungsweise kein zugehöriges Dokument gefunden, kann AUTOINDEX bei entsprechender Konfiguration einen solchen Datensatz in DocuWare oder in der externen Datenquelle anlegen.

Zuordnung der Indexbegriffe
Geben Sie an, welche Werte DocuWare als Indexbegriffe für die Dokumente verwenden soll. Als Wert können Sie jeweils auswählen: einen Feldinhalt der externen Datenquelle, einen festen Eintrag oder einen vordefinierten Eintrag, etwa das aktuelle Datum. Sie können auch bestimmen, ob die definierten Werte immer in das Indexfeld geschrieben werden sollen oder nur, wenn das Indexfeld noch leer ist. Für die Indexfelder, die den Matchcode enthalten, kann keine Indexerweiterung vorgenommen werden. Auch in diesem Dialog können Sie sich im unteren Teil die ersten 50 Datensätze der externen Datenquelle anzeigen lassen.

Indexvergabe ohne zugehörigen externen Datensatz
In diesem Fenster können Sie die Indexvergabe für die Dokumente bestimmen, zu denen AUTOINDEX keinen zugehörigen externen Datensatz gefunden hat. Weisen Sie zum Beispiel all diesen Dokumenten einen bestimmten Indexbegriff zu. Später können Sie sich so über eine Suche im Archiv nach diesem Indexbegriff alle nicht verarbeiteten Dokumente anzeigen lassen.


Konfigurations-Möglichkeiten

  • Auswahl des DocuWare-Archivs
  • Auswahl der externen Datenquelle: DocuWare-Archiv, Datenbanktabelle, Datenbanksicht, SQL-Kommando oder Datei mit Trennzeichen oder festen Feldlängen
  • Auswahl, ob zu den DocuWare-Dokumenten die zugehörigen externen Datensätze gefunden werden sollen oder zu den externen Datensätzen die zugehörigen DocuWare-Dokumente
  • Filter für die Dokumente des DocuWare-Archivs
  • Filter für die Datensätze der externen Datenquelle

weitere Konfigurations-Möglichkeiten
  • Bei Datei als externer Datenquelle:Read/Write-Zugriff oder Read-Only-Zugriff, Verschieben oder Löschen der Datei nach Beendigung des Workflows
  • Zuweisung externer Datenfelder zu DocuWare-Indexfeldern
  • Werden zu einem Dokument mehrere externe Datensätze gefunden, so kann nur der erste verarbeitet werden, ein Eintrag in die Log-Datei erfolgen oder alle externen Datensätze verarbeitet werden (die Indexerweiterung erfolgt anhand des ersten externen Datensatzes)
  • Werden zu einem externen Datensatz mehrere Dokumente gefunden, kann nur das erste verarbeitet werden, ein Eintrag in die Log-Datei erfolgen oder alle Dokumente verarbeitet werden
  • Löschen verarbeiteter externer Datensätze
  • Anlegen eines externen Datensatzes, wenn zu einem Dokument kein externer Datensatz gefunden werden konnte
  • Anlegen eines Datensatzes in DocuWare, wenn zu einem externen Datensatz kein Dokument gefunden werden konnte
  • Indexergänzung immer oder nur bei leeren Feldern
  • Indexergänzung durch Inhalte des externen Datensatzes, durch feste oder dynamische Einträge
  • Feldinhalte des externen Datensatzes ergänzen oder ändern durch Indexbegriffe des DocuWare-Dokuments, durch feste oder dynamische Einträge
  • Spezielle Indexergänzung für Dokumente ohne zugehörigen externen Datensatz
  • Spezielle Datenergänzung für externe Datensätze ohne zugehöriges DocuWare-Dokument
  • Start des Workflows zeitgesteuert, manuell oder über Datei-Event (bei Datei als externer Datenquelle)