Citrix XenServer
Der Citrix XenServer ist seit Anfang April frei erhältlich sein und läuten damit eine neue Ära der Server-Virtualisierung ein. Denn bei der neuen Edition von Citrix XenServer handelt es sich um die volle Cloud-fähige Virtualisierungsplattform für unternehmenskritische Anforderungen - ohne Nutzungseinschränkungen und für eine unbegrenzte Zahl von Anwendern. Zeitgleich läuft mit Citrix Essentials für XenServer und Citrix Essentials für Microsoft Hyper-V eine neue Produktlinie von Virtualisierungs-Management-Tools vom Band.
Der neue XenServer bietet eine vollständige Virtualisierungsplattform, die Unternehmensanforderungen entspricht und eine unbegrenzte Anzahl virtueller Maschinen und Server unterstützt. Damit ändern sich die Bedingungen im Virtualisierungsbereich grundlegend - Unternehmen aller Größen können nun den Einstieg in die Server-Virtualisierung anstoßen. Denn bei dem neuen Release handelt es sich weder um eine Hypervisor-Basisversion noch um eine Expressversion mit eingeschränkter Funktionalität.
Der Citrix XenServer bietet:
- Zentrales Multi-Node-Management für eine unbegrenzte Anzahl an Servern und virtuellen Maschinen
- Live Motion und Multiserver-Verwaltung mit XenMotion-Technologie
- Bewährte Hypervisor-Engine basierend auf dem 64-Bit Open Source Xen-Hypervisor
- Schnelle Bare-Metal-Performance mit hoher Konsolidierungsrate
- Einfache Installation und Administration mit integrierter Hilfefunktion
- Integriertes Storage-Management mit host-basiertem Logical Volume Management und dynamischem Multi-Pathing
Die Virtualisierung von Citrix XenApp mit Citrix XenServer bietet entscheidende Vorteile:
- Umfassende Virtualisierungslösung von einem zentralen Anbieter mit Unterstützung aller Arten der Virtualisierung
- Geringere Server-/Rechenzentrumskosten mit optimierten Failover- und Redundanzstrukturen
- Hardwarewartung ohne Ausfallzeiten
- Schnelle Bereitstellung von Servern, Anwendungen und Kapazität
Neu für XenServer und Hyper-V: Citrix Essentials
Mit der Einführung des kostenlosen XenServer veröffentlicht Citrix eine neue Produktlinie, die das Virtualisierungs-Management umfassend erweitert: Citrix Essentials für XenServer und Citrix Essentials für Hyper-V von Microsoft. Beide bieten Automatisierungs- und Managementfunktionen für virtualisierte Rechenzentren wie automatisiertes Lifecycle-Management, nahtlose Storage-Integration mit Citrix StorageLink, dynamisches Provisioning, Workflow-Orchestrierung und Hochverfügbarkeitsoptionen.
Die erweiterten Funktionen erlauben ein effizientes Management virtueller Maschinen in heterogenen Virtualisierungsumgebungen über den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung hinweg. Damit ist Citrix Essentials die ideale Ergänzung sowohl für XenServer-Kunden als auch für Nutzer von Microsoft Windows Server 2008 Hyper-V und Microsoft System Center, welche alle Vorteile der Virtualisierung voll nutzen möchten.
Partnerschaft mit Microsoft im Bereich Servervirtualisierung
Citrix Essentials für Hyper-V ist das erste sichtbare Ergebnis einer noch stärkeren Zusammenarbeit von Citrix und Microsoft. Die beide Unternehmen dehnen ihre langjährige Partnerschaft im Bereich Applikationen und Desktops auf Server aus: Durch Citrix Essentials wird Hyper-V mit vielen zusätzlichen Funktionen für Unternehmen ausgestattet, während das System Center von Microsoft künftig XenServer unterstützen wird. Auch bei weiteren Lösungen werden Citrix und Microsoft in Zukunft enger zusammenarbeiten, um eine nahtlose Virtualisierungsumgebung zu gewährleisten. Diese Zusammenarbeit sichert Investitionen, in Virtualisierungsumgebungen nachhaltig.
Konsolidierung: In vielen Rechenzentren werden bisher für bestimmte Aufgaben eigene Ser-ver betrieben, zum Beispiel dedizierte Mail-, Lizenz- und Webserver. Damit soll ein möglichst stabiler Betrieb der geschäftskritischen Anwendungen sichergestellt werden. Nachteil ist je-doch, dass die Rechenkapazitäten dieser Server meist nicht annähernd ausgenutzt werden. Gleichzeitig entstehen durch die immer komplexeren Serverlandschaften hohe Infrastruktur-kosten und enormer Administrationsaufwand. Server-Virtualisierung ermöglicht es, die dedi-zierten Server auf virtuelle Maschinen zu verlagern. So können IT-Abteilungen die Anzahl der benötigten physischen Rechner reduzieren und die Hardware-Auslastung deutlich verbessern.
Flexibilität: Mit entsprechenden Management-Tools kann der IT-Administrator virtuelle Ma-schinen sehr einfach verwalten und zum Beispiel im laufenden Betrieb von einem physischen Server auf einen anderen verschieben. Server-Virtualisierung vereinfacht damit die Administra-tion von Rechenzentren und die Anpassung an neue Anforderungen. Da die Softwareebene von der zugrunde liegenden Hardware-Infrastruktur abgekoppelt ist, lassen sich die vorhande-nen Server zu einem Ressourcen-Pool zusammenfassen und je nach Bedarf bestimmten Auf-gaben zuweisen.
Hochverfügbarkeit / Disaster Recovery: Server-Virtualisierung hilft Unternehmen auch bei Themen wie Hochverfügbarkeit und Geschäftskontinuität. Der Ausfall einer virtuellen Maschine beeinträchtigt die übrigens Gastsysteme auf demselben Server nicht – ein anderes System kann sofort die Aufgaben der ausgefallenen Maschine übernehmen. Für den Fall, dass der gesamte Server ausfällt, werden Backup-Kopien der virtuellen Maschinen vorgehalten. Diese können dann innerhalb kürzester Zeit auf einer anderen Hardware-Plattform gestartet werden. Das einfache Verschieben der virtuellen Maschinen ermöglicht es zudem, Migrationen und Wartungsarbeiten an den Servern im laufenden Betrieb durchzuführen.
Test und Entwicklung: Seit längerer Zeit bereits haben sich virtuelle Maschinen bei Test und Entwicklung von Software bewährt: Programmierer nutzen die Technologie zum Beispiel, um an ihrem Rechner schnell zwischen verschiedenen Betriebssystemen und Betriebssystemva-rianten zu wechseln. So können sie testen, wie sich eine neue Anwendung in der jeweiligen Umgebung verhält, ohne für jeden Testfall einen eigenen physischen Rechner aufsetzen zu müssen.
Citrix XenServer ist die ideale Lösung zur Server-Virtualisierung. Die Virtualisierung ermöglicht es, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf einem physischen Rechner auszuführen. Dies können mehrere Instanzen desselben Betriebssystems oder auch unterschiedliche Betriebs-systeme sein, zum Beispiel Windows- und Linux-Systeme.
Eine Virtualisierungsschicht - Hypervisor genannt - sorgt dafür, dass die einzelnen Gastsysteme gemeinsam die Hardware-Ressourcen des Rechners nutzen können, ohne sich gegenseitig zu stören. Jedes Gastsystem läuft in einer isolierten Umgebung, die als „virtuelle Maschine“ bezeichnet wird. Virtuelle Maschinen verhalten sich für den Anwender und auch gegenüber anderen Systemen im Netzwerk wie eigenständige Rechner.
Hochleistungsarchitektur
- Native 64-Bit-Architektur: Der 64-Bit-Xen-Hypervisor wurde von Grund auf für die Unterstützung von 32-Bit- und 64-Bit-Guests konzipiert. Die Zuweisung von großen Speichermengen ist damit problemlos möglich, auch für 64-Bit-Workloads, wie z.B. bei Microsoft Exchange und Microsoft SQL Server.
- Optimiert für Citrix XenApp™: Höchste Performance auch für Citrix XenApp Server, die auf XenServer bereitgestellt werden.
- Ressourcen-Optimierung: Administratoren haben eine granulare Kontrolle über CPU, Netzwerk und Plat-ten und können diese Ressourcen für eine optimale Performance der virtuellen Maschinen priorisieren. Der neue Release von XenServer hat darüber hinaus zu-dem noch weniger Speicherbedarf
- Optimiert und zertifiziert für Microsoft Windows: XenServer ist Microsoft Windows-zertifiziert und liefert eine optimale Leistung mit den neuen Windows-Storage-Treibern, die dazu beitragen, Overhead und Leistung zu steigern, wenn mehrere virtuelle Festplatten eingesetzt werden.
Dynamisches Workload Management
- Dynamisches Provisioning von Workloads: Provisioning von Server Workloads nach aktuellem Bedarf an mehrere physische oder virtuelle Server durch Streaming aus einem oder wenigen Standard-Betriebssystem-Images. Dies reduziert die Kosten für Patch Management und Updates, und gleichzeitig wird der Storage-Bedarf für die Ablage dieser Workload Images drastisch reduziert.
- Live-Migration mit XenMotion: Virtuelle Maschinen können ohne Betriebsunterbrechung von einem physischen Server auf einen anderen verschoben werden. Das ermöglicht z.B. Serverwartung ohne Downtime. Administratoren können Anwendungen unterbrechungsfrei verschieben und so die aktuell verfügbare Rechenleistung optimal nutzen.
- Dynamische Allokierung von Workloads: Automatische Platzierung von virtuellen Maschinen nach Priori-tät und verfügbaren Ressourcen. Damit können geschäftskritische Server Workloads immer mit optimaler Performance bereitgestellt werden.
- Schnelles Provisioning von virtuellen Maschinen: Virtuelle Maschinen können in Templates umgewandelt werden, um diese auf einem Server oder Ressourcen-Pool als neue virtuelle Maschine bereitstellen zu können. Mit einem lokalen oder NFS-basiertem Sto-rage oder einem integrierten NetApp oder Dell Equal-Logic Storage sind geklonte virtuelle Maschinen in wenigen Sekunden verfügbar.
Virtual Storage Infrastruktur
- Support für lokale Storage-Systeme: Support für eine Vielzahl von lokalen Storage-Optionen, z.B. IDE, SATA, SCSI und SAS.
- Shared Storage: Shared Storage-Konfigurationen für iSCSI, Fibre Channel und NFS ermöglichen die Zuweisung und gemeinsame Nutzung von Festplatten-Ressourcen zwischen den virtuellen Maschinen, ein-schließlich Features wie Live Migration und High Availability.
- Adapter für native Storage-Systeme: Integrierter Zugriff auf optimierte Storage Services, darunter beschleunigtes Clonen, Thin Provisioning, Snapshot und Deduplizierung automatisch über XenServer Management-Schnittstellen (inklusive Adapter für NetApp Data ONTAP und Dell EqualLogic).
- Assistenten für Storage-Konfiguration: Konfiguration bestehender Storage Repositories und Einsatz von Workflows für Hinzufügen und Löschen von Storage Repositories.
- Integrierter Multipath Support: Fibre Channel und iSCSI Multi-Path I/O-Support, konfigurierbar über XenCenter, stellt redundante Storage-Links zu Fibre Channel- oder iSCSI-Systemen sicher.
Business Continuity
- Automatische High Availability: Ressourcen-Pools können nun mit High Availability-Funktion konfiguriert werden, die es ermöglicht, virtuelle Maschinen bei einem Defekt des Hosts automatisch auf einem anderen physischen Server abhängig von Priorität und Verfügbarkeit der Ressourcen neu zu starten.
- Disaster Recovery: Integrierte Disaster-Recovery mit Unterstützung für Remote SAN Speicher-Replikation ermöglicht eine schnelle Migration der gesamten Ressourcen-Pools an einen anderen Standort und die schnellen Wiederaufnahme des Betriebs.
- Redundante Netzwerk-Verbindungen: Redundante Netzwerk-Verbindungen (über NIC Bonding) tragen dazu bei, dass eine kontinuierliche Netzwerkanbindung auch bei Ausfall von Netzwerkadaptern durch Support von Active/Active NIC-Aggregation gewähr-leistet werden kann; gleichzeitig können alle zur Ver-fügung stehenden Bandbreiten genutzt werden
Infrastruktur-Management
- Selbstheilend durch Peer-to-Peer Architektur: Im Gegensatz zu anderen Management-Konsolen verteilt XenCenter Management-Daten über alle Server in einem Ressourcen-Pool, um sicherzustellen, dass es keinen Single-Poinjt-of-Failure im Management-System gibt. Wenn ein Management-Server ausfällt, können alle anderen Server im Pool die Management-Rolle übernehmen.
- Search, Sort und Tags: Benutzerdefinierte Tags zur Gruppierung und Metadaten-Tags ermöglichen einfache, leistungsstarke Such-und Sortier-Funktionen für virtuelle Maschinen, Hosts und Ressourcen-Pools basierend auf benutzerdefinierten Feldern und helfen Administratoren bei der einfachen Administration der virtuellen Infrastruktur.
- Performance Monitoring und Trendanalysen: Neue persistente Performance-Statistiken zu Ressourcen-Pools bieten Echtzeit-Überwachung sowie eine grafische Trendanalyse der Perfor-mance virtueller Maschinen und Server, einschließlich CPU, Speicher, Festplatten-I/O und Netzwerk-I/O.
- Alerts bei Konfigurationsänderungen und Server-Ausfall: XenServer bietet jetzt E-Mail- und XenCenter-Alerts für potenziell nachteilige Veränderungen in der Konfigurationen sowie Alerts für Host-Ausfälle.
- XenConvert: Erleichtert Umwandlung von physischen Server-Workloads (Betriebssystem, Anwendungen und Konfiguration) in virtuellen Maschinen in der XenServer-Infrastruktur. Ebenfalls sind Tools verfügbar, um bestehende virtuelle Maschinen von Microsoft und VMware in das XenServer-Format zu konvertieren.
XenCenter-Management
- Benutzerfreundliches, zentrales Management: Ganz gleich, ob Systeme einzeln (Express Edition), als mehrere unabhängige Server (Standard Edition) oder als ein einheitlicher Server- und Storage-Pool (Enterprise Edition) verwaltet werden - es wird immer ein und dasselbe XenCenter-Tool eingesetzt.
- Vollständiges VM Lifecycle Management: Administratoren können virtuelle Maschinen erstellen, starten, anhalten, neu starten, ausschließen, wieder aufnehmen, migrieren und deinstallieren sowie physische Server neu starten und herunterfahren - und das alles sicher und komfortabel von jedem Ort aus.
- Performanceüberwachung: Administratoren können auf Echtzeit- und Trendinformationen zur Performance virtueller Maschinen und auf serverspezifische Performancedaten zu CPU, Speicher, Festplatte und Netz-werkauslastung zugreifen.
- Ressourcenmanagement: XenCenter bietet einfachen Zugriff auf QoS-Kontrollroutinen, mit denen Prioritäten und Grenzwerte für CPU, Speicher, Festplatte und Netzwerk- I/O festgelegt werden können.
- Flexible Konsolenunterstützung: Administratoren können über die integrierte grafische Oberfläche oder das native Windows-eigene RDP-Protokoll auf virtuelle Windows-Maschinen und auf grafische und textbasierte Konsolen virtueller Linux-Maschinen direkt über XenCenter zugreifen.
- Updates ohne Unterbrechung: Ermöglicht Software-Updates oder Installation von Plattform-Hotfixes ohne Unterbrechung der virtuellen Server oder Anwendungen
- Update Wizard: Automatisiert und vereinfacht das Management von Hotfixes über Server-Pools hinweg.
Fazit
Die Vorteile der Virtualisierung gingen bei Produkten der früheren Generation meist mit Abstrichen bei der Leistung oder einer höheren Komplexität einher. Eine Citrix XenServer-Lösung gewähr leistet die einfache und wirtschaftlich vertretbare Virtualisierung von Citrix XenApp-Umgebun gen und anderen wichtigen Infrastrukturkomponenten. Der Einsatz von XenServer sorgt für eine konsolidierte Infrastruktur, innerhalb der die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Anwendun gen nachhaltig optimiert werden kann. Gleichzeitig wird die optimale Auslastung von Hardwarekapazitäten ohne Einbußen bei der Performance kritischer Business Services sichergestellt. Mit Citrix XenServer und Citrix XenApp kann die IT mit weniger Mitteln mehr erreichen.
Überzeugen Sie sich selbst und testen Sie Citrix XenServer für 30 Tage. Eine Testversion können Sie unter www.citrix.com/xenserver/try herunterladen.
Wenn Sie Unterstützung bei der Installation benötigen oder weiterführende Fragen zum Citrix XenServer haben, stehen wir Ihnen gern zur Seite.

